Beziehungsastrologie untersucht, wie zwei Geburtshoroskope miteinander interagieren und was sie gemeinsam erzeugen. Die beiden zentralen Techniken sind die Synastrie, bei der die Charts überlagert und die 10 Planeten beider Räder verglichen werden, und das Composite, das beide zu einem einzigen Mittelpunkt-Horoskop verschmilzt — einem eigenständigen Bild der Beziehung.
Die Synastrie arbeitet mit Interaspekten: den Winkeln zwischen den Planeten einer Person und denen der anderen, verteilt über die 12 Zeichen des Tierkreises. Eine Venus-Mars-Konjunktion über zwei Charts hinweg deutet auf starke anfängliche Anziehung hin. Saturn-Aspekte zeigen oft, wo Verbindlichkeit und Struktur auf Widerstand stoßen. Mondknoten und äußere Planeten fügen weitere Schichten hinzu — karmische Resonanz, langfristiges Wachstum, kollektive Themen, an denen beide gemeinsam arbeiten.
Das Composite-Horoskop handelt nicht von zwei Individuen, sondern vom Horoskop der Beziehung selbst, gelesen über alle 12 Häuser. Wo die Composite-Sonne fällt, beschreibt den Kernzweck der Verbindung. Der Composite-Mond zeigt die emotionale Grundstimmung. Composite-Saturn im 7. Haus ergibt eine völlig andere Beziehung als Composite-Venus dort — selbst wenn die Einzelhoroskope in der Synastrie gut harmonieren.
Jenseits von Synastrie und Composite bieten Juno und Vertex spezifische Perspektiven auf Verbindlichkeit und Schicksalsbegegnung. Die Liebessprachen-Analyse stützt sich auf Venus, Mond, Mars und eines der 12 Häuser, das fünfte, und zeigt, wie jede Person Zuneigung ausdrückt und empfängt, oft genau dort, wo sonst kompatible Paare aneinandergeraten. Für eine druckbare Zusammenfassung eines Paares dient die PDF-Report-Funktion.
